Hier spricht zugegebenermaßen eher die Wohnung, als der Körper 😉 aber als Besitzerin eines "Das kann sie doch eigentlich schon!"-Hundes, ist es mir wichtig zu erklären:

Kauen, schlecken, buddeln, rennen, aber leider auch Sachen zerfetzen dienen dem Stressabbau (machen aber leider auch ohne Stress viel Spaß).

Kein Hund zerlegt die Wohnung, um seine Menschen zu ärgern.

Wie so oft in der Hundeerziehung ist das Mittel der Wahl: Alternatives Verhalten und kleinschrittiges Üben. Ein Kauartikel baut Stress ab, ohne dass die Wohnung Schaden nimmt. (Aber Vorsicht: Unbeaufsichtigt bergen Kauartikel ein gewisses Verletzungsrisiko)

Ist der Hund im Stress, während der Besitzer anwesend ist, kann die "Ruhedecke" Abhilfe schaffen. Ist die Ruhedecke gut verknüpft, findet der Hund hier auch Ruhe, wenn er alleine Zuhause ist.


Noch eine kleine Ergänzung, damit keine Missverständnisse entstehen:

Ja, die oben genannten Verhaltensweisen sind selbstbelohnend, geben dem Hund also ein gutes Gefühl (und das ganz ohne Belohnung durch den Menschen). In vielen Situationen (gerade beim Alleinbleiben) geht es dem Hund aber wirklich in keinster Weise um „Spaß“, sondern er zeigt das Verhalten aus Stress bzw. Überforderung und auch, weil es ihm dann eben wieder besser geht.

Aus diesem Grund ist so wichtig, dass wir bei Problemverhalten ein wenig genauer hinschauen, was uns der Hund denn da eigentlich sagen möchte…

Egal ob es um Probleme beim Alleinsein oder um andere Verhaltensauffälligkeiten geht, in folgendem Artikel greife ich genau das nochmal auf:

PROBLEMVERHALTEN in der Hundeerziehung & worauf du dabei unbedingt achten solltest!

Viel Freude damit & einen schönen vierten Advent!