Übungen zum Thema "Akzeptanz"

Die Pfote deines Hundes halten

 

Allein schon das Halten einer Pfote ist eine Übung zur Akzeptanz, denn tatsächlich ist das für die meisten Hunde ohne Übung erstmal sehr ungewohnt bis sogar unangenehm.

Auch hier gilt wieder „kleinschrittig“ arbeiten, denn wir fangen nicht damit an, die Pfote gleich beim ersten Mal minutenlang festzuhalten, sondern eben nur für einen kurzen Moment.

Ebenso entscheidend ist hier jedoch dein richtiges TIMING!

Hältst du die Pfote zwar jedes Mal nur für einen Moment fest, lässt sie aber leider jedes Mal genau in dem Moment wieder los, in dem dein Hund zappelt oder versucht sie weg zu ziehen, lernt dein Hund, dass er mit Widerstand Erfolg hat, also genau das Gegenteil von Akzeptanz.

Also deinen Hund immer genau in dem Moment loben und die Pfote wieder los lassen, wenn er sich ruhig verhält und die Situation „akzeptiert“ – Erinner‘ dich: Dein Hund zeigt das Verhalten, das sich für ihn lohnt!

Deinen Hund stehen lassen

 

Eine schon etwas größere Herausforderung kann es sein, darauf zu bestehen, dass dein Hund für einen Moment „einfach nur“ still stehen bleibt – übrigens auch dann, wenn du ihn dabei festhältst.

Hört sich erstmal „einfach“ an, ist es oft aber gar nicht. Denn es ist immer wieder faszinierend, auf welch höchst kreative Lösungen die meisten Hunde dabei kommen, um GENAU DAS eben nicht tun zu müssen.

Sie setzen sich, verändern ihre Position, legen sich hin oder kommen auf weitere Ideen, statt einfach ruhig stehen zu bleiben. Deswegen braucht es hier Ruhe, Geduld, kleine Schritte und vor allem wieder das richtige Timing!

Deine Aufgabe ist es also (wie beim Topfschlagen) deinen Hund gut zu lenken durch dein positives Feedback wenn er still stehen bleibt und dafür zu sorgen, dass er mit jeglichem anderen Verhalten eben keinen Erfolg hat.

Die Akzeptanz ergibt sich aus der erfolgreichen Kombination dieser beiden Punkte.