Ich wünsche dir von Herzen ein frohes Fest,
entspannte und erholsame freie Tage und
eine wunderschöne Zeit mit deiner Fellnase und all deinen Lieben!

Für die kommenden Feiertage habe ich noch einen kleinen, aber vielleicht sehr wichtigen Gedanken für dich und deine Fellnase - auch in Ergänzung zu den vielen Tipps für Silvester... (Klick zum Blogartikel)

 

Denn Silvester ist in vielen Fällen einfach nur die absolute Krönung – die Situation für unsere Hunde spitzt sich jedoch häufig bereits über den gesamten Dezember, spätestens aber ab Weihnachten, zu.

 

WARUM DAS?

Weil Stress hier ein ganz entscheidender Faktor ist, der das Nervenkostüm deines Hundes enorm beeinflusst.

Und wir Menschen neigen ja bereits in der Vorweihnachtszeit dazu, uns stressen zu lassen und damit auch Stress zu verbreiten...

Sind alle Geschenke besorgt und gibt es genug Plätzchen?

Ist auch alles hübsch dekoriert und steht der Baum?

Haben wir an alles gedacht, ist alles organisiert und eingekauft, damit das Fest auch alle Erwartungen erfüllt?

Unsere Hunde können nicht zuordnen woher all der Stress kommt, wohl nehmen sie ihn aber wahr und reagieren darauf.

 

DAS PROBLEM DABEI:

Leider baut sich das Stresshormon Cortisol nicht sofort wieder ab, sondern es braucht Stunden und Tage… ja, du hast richtig gelesen! Und das ist vielen gar nicht bewusst.

Das bedeutet über die Vorweihnachtszeit und Feiertage, dass meist viel mehr Stress anfällt bevor die bereits vorhandenen Stresshormone überhaupt wieder abgebaut werden konnten. Und dabei fällt uns häufig gar nicht auf, wie viele kleine Situationen das Stresslevel unserer Hunde nach und nach steigen lässt.

In vielen Fällen kommt dann noch ein weiterer Faktor hinzu:

Zu wenig Ruhe für deinen Hund.

Denn gerade wenn viele Besuche anstehen und viel Trubel ist, der Ablauf über die Feiertage und vielleicht freien Tage sich zum Teil komplett verändert: Die meisten Hunde kommen dann nicht mal mehr annähernd auf ihre ca. 16-20 Stunden Schlaf am Tag.

Mit entsprechenden Auswirkungen, denn genau DAS wirkt sich ebenfalls direkt auf die Stressanfälligkeit aus, die so also zunehmend steigt…

Du merkst es schon: Ein kleiner Teufelskreis.

 

DIE GUTE NACHRICHT:

Du kannst etwas dagegen tun! :)

 

Und hier kommen wir nun zum heutigen Tipp, denn du kannst viel Stress ganz einfach mit dem entsprechenden Management vermeiden:

 

> Überlege dir bereits vorher, wo und wie du Stress für deinen Hund vermeiden und stattdessen für ausreichend Ruhe sorgen kannst.

 

> Plane dir ausreichend Zeit für Spaziergänge und Beschäftigung ein, damit dein Hund in den anderen Zeiten besser zur Ruhe kommen kann.

 

> Und gerade wenn dein Hund nur schwer allein zur Ruhe kommt, wird ihm helfen wenn du mit ihm gemeinsam Kuschel- und Ruhezeiten findest.

 

> Achte darauf, dass dein Hund bei Besuch (oder auf Besuch) nicht komplett aus dem Häuschen gerät und in Unruhe verweilt, sondern hilf ihm dabei, die Zeiten auch zum Schlafen zu nutzen. Damit er sich auch wirklich entspannen kann, lege deinen Hund an einen Platz, an dem er gut zur Ruhe kommt. Und vermeide, dass er dort gestört wird.

Zum Beispiel wissen mein kleiner Patensohn und die Kinder meiner Cousinen und Freunde ganz genau, dass Mayla auf ihrem Platz nicht gestört werden darf. Ebenso wissen sie aber auch, dass wenn sie sich daran halten, wir uns immer auch gemeinsame Zeit mit Mayla nehmen. Da darf sie dann gestreichelt werden, die Kinder dürfen ihr ein Spielzeug zum Suchen verstecken oder wir machen einen gemeinsamen Spaziergang… So kommen alle auf ihre Kosten. ;)

 

Nun hoffe ich, dass dieser Gedanke dich und deinen Hund in den kommenden Tagen ein wenig unterstützt und wünsche euch von ganzem Herzen schöne Weihnachtstage und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2020!