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	<title>Alles zum Thema Hundegesundheit auf meintraumhund.de</title>
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	<description>So wird dein Hund zum Traumhund</description>
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	<title>Alles zum Thema Hundegesundheit auf meintraumhund.de</title>
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		<title>Ernährung und Gesundheit beim verhaltensauffälligen Hund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 11:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundegesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Verhaltensauffälliger Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du einen Hund, der trotz intensivem und konsequentem Training scheinbar keine oder zumindest kaum Fortschritte macht? Zweifelst du manchmal an der Lernfähigkeit deines Hundes, weil Vieles gar nicht bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meintraumhund.de/verhaltensauffaelliger-hund-ernaehrung-gesundheit/">Ernährung und Gesundheit beim verhaltensauffälligen Hund</a> erschien zuerst auf <a href="https://meintraumhund.de">meintraumhund.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5968 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/problemhund-ernaehrung-gesundheit-verhalten.jpg" alt="Problemhund Labrador Ernaehrung Gesundheit Verhalten" width="1200" height="628" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/problemhund-ernaehrung-gesundheit-verhalten.jpg 1200w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/problemhund-ernaehrung-gesundheit-verhalten-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/problemhund-ernaehrung-gesundheit-verhalten-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Hast du einen Hund, der <strong>trotz intensivem und konsequentem Training scheinbar keine oder zumindest kaum Fortschritte</strong> macht?</p>
<p>Zweifelst du manchmal an der <strong>Lernfähigkeit deines Hundes</strong>, weil Vieles gar nicht bei ihm anzukommen scheint?</p>
<p>Oder du verstehst einfach nicht, warum es bei euch nicht so klappt wie bei anderen Menschen und ihren Hunden? Und das obwohl du doch regelmäßig trainierst und dir eigentlich nur <strong>ein entspanntes Leben mit deinem Hund wünschst?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spätestens dann macht es Sinn über den Tellerrand &#8222;Hundetraining&#8220; hinauszuschauen und nicht nur das Thema Hundeerziehung <strong>ganzheitlich</strong> zu betrachten, sondern auch <strong>körperliche bzw. gesundheitliche Faktoren</strong> mit einzubeziehen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Verhaltensauffälligkeiten &#8211; ein Erziehungsproblem?</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5973 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/dackel-zieht-problemhund-erziehung.jpg" alt="Dackel zieht an der Leine, Problemhund Erziehung" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/dackel-zieht-problemhund-erziehung.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/dackel-zieht-problemhund-erziehung-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/dackel-zieht-problemhund-erziehung-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Bevor wir ins heutige Thema einsteigen sollte ich wohl erwähnen, dass viele Mensch-Hund-Teams erst dann den Weg zu mir und meinem Team suchen, wenn das bisherige Training gescheitert ist. Einige haben dann schon einen langen Weg, mehrere Hundeschulen und Hundetrainer sowie Methoden hinter sich und sind manchmal am Rande der Verzweiflung, weil scheinbar &#8222;alles nichts bringt&#8220;.</p>
<p><strong>Die gute Nachricht zuerst:</strong></p>
<p>Den meisten dieser Teams fehlt tatsächlich lediglich ein ganzheitlicher Ansatz, der über &#8222;Sitz, Platz, Fuß &amp; Hier&#8220; hinaus geht und dann eine konsequente Umsetzung im Alltag statt nur im Training.</p>
<p>Meist spielen <strong>Aufregung und Stress</strong> gepaart mit zu wenig Ruhe (bzw. vielmehr keiner erlernten Ruhe) eine große Rolle.</p>
<p><strong><a href="https://meintraumhund.de/was-dir-in-der-hundeschule-niemand-verraet/" target="_blank" rel="noopener"><em>&gt;&gt; Hier nachlesen, warum Ruhe so wichtig ist und was es damit auf sich hat &lt;&lt;</em></a></strong></p>
<p>Und: In den allermeisten Fällen fehlt es einfach an der grundsätzlichen <strong>Basis</strong>. Dazu zählt natürlich auch fehlendes <strong>Alternativverhalten</strong> für den Hund &#8211; erst recht wurde es nicht <strong>ausgebaut und generalisiert</strong> &#8211; aber auch, dass<strong> Konflikte</strong> bisher eher umgangen als besprochen wurden und es somit leider auch ein wenig auf der <strong>Beziehungsebene</strong> hakt.</p>
<p>Und Fakt ist, ein Trainings-Ansatz kann für den einen Hund wunderbar funktionieren, reicht aber beim anderen Kandidaten schlichtweg nicht aus.</p>
<p>Daher hier an dieser Stelle in Kürze:</p>
<p><strong>JA, Verhaltensauffälligkeiten sind häufig &#8222;einfach&#8220; ein Erziehungsproblem&#8230;</strong></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5971 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Problemhund-Mischling-Border-Collie-Dalmatiner-Labrador.jpg" alt="Problemhund Mischling Border-Collie Dalmatiner Labrador" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Problemhund-Mischling-Border-Collie-Dalmatiner-Labrador.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Problemhund-Mischling-Border-Collie-Dalmatiner-Labrador-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Problemhund-Mischling-Border-Collie-Dalmatiner-Labrador-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p><em>PS: &#8230;und lassen sich damit übrigens auch wunderbar mit kompetenter Hilfe beheben. Also keine Sorge, wenn du dich und deinen Hund hier wieder findest! Es gibt viele kompetente Hundetrainer mit ganzheitlichem Ansatz, die dich hier gerne unterstützen.</em> 🙂</p>
<p><strong><em><a href="https://meintraumhund.de/hundetraining-erfolgscoaching/" target="_blank" rel="noopener">&lt;&lt; Hier geht&#8217;s zu Erfolgscoaching &#8211; unserem ganzheitlichen Komplett-Training &gt;&gt;</a></em></strong></p>
<h3>Aber was, wenn dein Hund&#8230;</h3>
<p><strong>&#8230;trotz ganzheitlichem Training und konsequenter Umsetzung weiterhin auffällig ist?</strong></p>
<p>Hier kommen wir nun zum heutigen Punkt, denn auch solche Hunde habe ich regelmäßig im Training.</p>
<p>Spätestens wenn die Fortschritte <strong>trotz intensivem Training und gewissenhafter Umsetzung im Alltag</strong> ausbleiben, sollte man unbedingt immer auch an die gesundheitliche bzw. körperliche Komponente denken… &#8211; Hier bin ich immer froh, wenn ich andere Experten mit ins Boot holen darf, damit dem Mensch-Hund-Team eben nicht nur auf der Erziehungsebene geholfen ist.</p>
<p>Vielen Hunden sieht man es übrigens regelrecht an, sie würden gerne anders – <strong>können</strong> aber nicht! Weil erhebliche Unstimmigkeiten im Körper auch nicht mit einem guten Training vollständig kompensiert werden können.</p>
<p>Und was ist wohl erstmal die <strong>wichtigste Basis</strong>, damit es im Körper stimmig ist?</p>
<p>Richtig, die Ernährung des Hundes…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Verhaltensauffälligkeiten und Ernährung</strong></h2>
<p>Häufig ist die Fütterung einfach nicht ideal auf den Hund abgestimmt und in vielen Fällen ist er so zum Beispiel auch nicht ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5978 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador.jpg" alt="Hundefutter Hundenapf Labrador" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<h3><strong>Ein ausgeglichener Hund braucht alle Nährstoffe</strong></h3>
<p>Allein ein <strong>Nährstoffmangel</strong> kann schon <strong>gravierende Auswirkungen</strong> auf das Verhalten haben.</p>
<p>Vielen Hunden – <strong>gerade, wenn</strong> sie <strong>schnell und häufig im Stress</strong> sind – fehlt es da zum Beispiel massiv an Magnesium, an B-Vitaminen oder anderen wichtigen Nährstoffen. Aber Achtung: Auch eine Überversorgung kann (gerade bei Fertigfutter) scheinbar zum Thema werden.</p>
<p>Ein Mangel oder eine unstimmige Fütterung hat dabei nicht nur erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und (Verhaltens-) Reaktionen im Körper (Beispiel<strong> Stress-Regulation</strong>), sondern äußert sich natürlich auch in Verhaltensweisen wie die ständige Suche nach Fressbarem – was wiederum ein <strong>weiterer Stressor</strong> ist. Und zwar für Hund und Mensch und damit entsprechende Unruhe bringt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Punkt, der zur Ernährung beachtet werden sollte:</p>
<h3><strong>Unverträglichkeiten oder Allergien</strong></h3>
<p>Diese sind heutzutage leider<strong> keine Seltenheit mehr</strong>, sondern ein immer häufigeres Erscheinungsbild. Nicht immer sind sie klar erkennbar, bringen aber eine große <strong>Herausforderung für das „Gesamtsystem“</strong> des Hundes mit sich und äußern sich damit auch oft mit entsprechender Unruhe im Hund.</p>
<p>Und wie schon in meinem Blogartikel zum Thema Ruhe erwähnt, hat „Unruhe“ enorme Auswirkungen auf das Verhalten und den gesamten Alltag mit Hund…</p>
<p>Und jetzt Hand auf’s Herz:</p>
<p>Wundert es dich, dass sich <strong>ein Hund, den es ständig juckt oder im Bauch plagt</strong>, einfach nicht richtig konzentrieren kann?</p>
<p>Wundert es dich, dass er <strong>nervös und überspannt</strong> ist und einfach nicht zur Ruhe kommen kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du siehst es schon: Ein Thema mit <strong>unglaublichen Auswirkungen!</strong></p>
<p>Dabei ist übrigens besonders hochwertig Nahrung nicht immer die beste Wahl für jeden Hund&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das BESTE Hundefutter für Welpen, Junghunde, erwachsene Hund und Senioren</strong></h3>
<p>Was also ist <strong>das beste Futter</strong> für deinen Hund?</p>
<p>Wie sieht die <strong>perfekte und artgerechte Ernährung</strong> aus?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5980" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-Allergie.jpg" alt="Hundefutter Hundenapf Labrador Allergie" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-Allergie.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-Allergie-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Hundefutter-Hundenapf-Labrador-Allergie-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Tja,&#8230; es gibt leider nicht <strong>DIE Empfehlung</strong>, die für jeden Hund perfekt passt.</p>
<p><em>(Und glaub&#8216; mir: Ich wünschte, diese EINE einfache Empfehlung gäbe es!)</em></p>
<p>Ich möchte hier nun nicht in eine grundsätzliche Diskussion über Trocken- oder Dosenfutter, gekochte Rationen oder Frischfütterung bzw. BARF (Biologisch-Artgerechtes-Rohes-Futter) einleiten.</p>
<p>Denn das Thema <strong>Hunde-Ernährung</strong> ist einfach sehr <strong>umfangreich und komplex</strong> und es gibt viele Möglichkeiten, aber auch unfassbar viele Meinungen darüber…</p>
<p>Meine Meinung?</p>
<p>Idealerweise sollte man <strong>die Fütterung bestmöglich an die Bedürfnisse seines Hundes</strong> (aber auch an die eigenen Möglichkeiten) <strong>anpassen</strong> und bei einer individuellen<strong> Bedarfsanalyse und Futterempfehlung</strong> unter anderem folgende Punkte beachten:</p>
<p>Die Hunderasse, die Anforderung im Alltag, Charakter des Hundes, seine Verdauung, die Ernährung in der Aufzucht, Unverträglichkeiten/ Allergien oder gar Krankheiten…</p>
<p>Tja, und eins kann ich mit einem <strong>„Allergie-Hund“</strong> an meiner Seite mit Sicherheit sagen:</p>
<p><strong>Es lohnt sich, das Thema Ernährung mit einem wirklich kompetenten Ernährungsberater oder Tierheilpraktiker anzugehen!</strong></p>
<p>Mayla und mir wäre viel erspart geblieben, hätten wir bereits im Welpenalter einen fachkundigen Ernährungsberater oder Tierheilpraktiker an unserer Seite gehabt…</p>
<p><em>Am Ende dieses Artikels verlinke ich dir ein paar Experten, mit denen ich selbst und meine Kunden gerne zusammenarbeiten.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch die Ernährung ist in Punkto „Verhaltensauffälligkeiten beim Hund“ noch nicht alles…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Gesundheitliche Gründe beim „Problemhund“</strong></h2>
<p>Krankheiten können sich wirklich massiv auf das Verhalten unserer Hunde auswirken.</p>
<p><em>An dieser Stelle jedoch gleich ein kleiner Disclaimer: Ich bin keine Tierärztin oder Tierheilpraktikerin. Mein Anliegen in diesem Artikel ist es, dich auf die Möglichkeit einer körperlichen Ursache bei Problemverhalten Aufmerksam zu machen. Für Diagnostik und Therapie solltest du dich an den Tierarzt oder Tierheilpraktiker deines Vertrauens wenden. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das tut weh!</strong></h3>
<p>Als erstes möchte ich hier <strong>(oft unbemerkte) Schmerzen</strong> erwähnen, die natürlich ganz unterschiedliche Ursachen haben können.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5982 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Golden-Retriever-Schmerzen-Welpe.jpg" alt="Golden-Retriever Schmerzen Welpe" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Golden-Retriever-Schmerzen-Welpe.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Golden-Retriever-Schmerzen-Welpe-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/Golden-Retriever-Schmerzen-Welpe-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Das große Problem: Viele Hunde lassen sich Schmerzen gar nicht so leicht anmerken. Dennoch haben sie großen Einfluss auf das Verhalten, können zum Beispiel zu <strong>Aggression oder Unruhe</strong> führen, aber auch zu <strong>Apathie und Antriebslosigkeit</strong>.</p>
<p>Oder der Hund hat <strong>plötzlich</strong> Probleme mit <strong>Berührungen</strong> oder weigert sich bestimmte bereits erlernte <strong>Verhaltensweisen auszuführen</strong>, z.B. zu apportieren, die Treppen zu laufen oder ins Auto zu springen… &#8211; Fatal, wenn wir hier die Lösung im Training suchen.</p>
<p>Neben Schmerzen im <strong>Bewegungsapparat</strong> können übrigens <strong>Zahnschmerz</strong> &#8211; trotz äußerlich scheinbar gesunder Zähne &#8211; zum großen Problem werden.</p>
<p>Besteht der <strong>Verdacht auf Schmerzen</strong>, kann eine Befundung durch einen <strong>Hunde-Physiotherapeut oder -Ostheopath</strong> sehr hilfreich sein, erspart jedoch nicht immer die Vorstellung beim Tierarzt oder auch eine radiologische Abklärung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund</strong></h3>
<p>Außerdem gibt es Krankheiten bzw. organische Ursachen, an die man beim verhaltensauffälligen Hund denken sollte.</p>
<p>Gerade bei „Hibbel-Hunden“ oder teils unberechenbarem Verhalten kann die Schilddrüse beteiligt sein. Denn hier gibt es nicht nur die klassische <strong>Schilddrüsenunterfunktion</strong> (SDU), sondern auch die schwerer zu diagnostizierende <strong>subklinische SDU</strong>. Und gerade hier gibt es höchst unterschiedliche Symptome…</p>
<p>Als Einstieg in das Thema finde ich den Blogartikel von Tierarzt Ralph Rückert sehr empfehlenswert:<br />
<em><strong><a href="https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&amp;Modul=3&amp;ID=19159" target="_blank" rel="noopener">Das Phantom: Die subklinische Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund</a></strong></em></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6021" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/australien-shepherd-aussie-hundeblick-hibbelhund.jpg" alt="Australien Shepherd Aussie Hundeblick Hibbelhund" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/australien-shepherd-aussie-hundeblick-hibbelhund.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/australien-shepherd-aussie-hundeblick-hibbelhund-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/australien-shepherd-aussie-hundeblick-hibbelhund-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Achtung: Viele Tierärzte checken bei der Bitte um Prüfung der Schilddrüse lediglich ein bis drei Werte (T4, fT4 und TSH). Gerade zur Erkennung der subklinischen Schilddrüsenunterfunktion reicht aber ein unvollständiges Bild nicht aus. In folgender<strong> Facebook-Gruppe</strong> findest du alle Infos, die du <strong>vor</strong> deinem Tierarzt-Termin und der Blutabnahme benötigst: <a href="https://www.facebook.com/groups/247954715227868" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Schilddrüse und Verhalten beim Hund&#8220;</a></p>
<p>Aber Vorsicht:</p>
<h3><strong>Nicht jeder &#8222;Problemhund&#8220; hat ein Problem mit der Schilddrüse!</strong></h3>
<p>Zudem sollte man bedenken, dass eine SDU <strong>nicht immer primär als Ursache</strong> vorliegt, sondern dass es auch eine <strong>Folge einer anderen Krankheit oder „Unstimmigkeit“</strong> sein kann.</p>
<p>In diesem Fall sollte man natürlich nicht die SDU selbst zuerst behandeln, sondern die <strong>ursächliche Störung</strong>, da die Behandlung sonst keine großen Aussichten auf Erfolg hat…</p>
<p>Und: Eine <strong>Einstellung der Schilddrüse kann dauern und recht komplex sein</strong>, zum Beispiel wenn zudem eine „Umwandlungsstörung“ vorliegt… aber hier helfen dir im Fall der Fälle die entsprechenden Experten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem gibt es leider eine ganz Anzahl an weiteren Ursachen, die Einfluss auf das Verhalten haben können:</p>
<h3><strong>Andere körperliche Ursachen bei Problemverhalten</strong></h3>
<p>Hier alles aufzuzählen ist kaum möglich, denn diese Liste wäre wohl sehr lang.</p>
<p>Beispiele hierfür sind aber<strong> Einschränkungen der Wahrnehmung</strong> wie zum Beispiel Beeinträchtigung des <strong>Sehvermögens</strong>, oder auch <strong>Innenohrprobleme</strong>. Und natürlich sämtliche Auswirkungen durch <strong>organische Probleme</strong> mit höchst unterschiedlicher Ursache.</p>
<p>&#8230;und vieles mehr &#8211; die Auflistung ersparen wir uns hier. Suche bei Bedarf bitte das Gespräch mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Gesundheits-Check Hund?</strong></h3>
<p>Was, wenn du dich nun fragst, ob oder sogar stark vermutest, dass bei deinem Hund eine körperliche Ursache vorliegt?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6016 size-full" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/hundeblick-hovawart-welpe.jpg" alt="Hundeblick Hovawart Welpe" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/hundeblick-hovawart-welpe.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/hundeblick-hovawart-welpe-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/hundeblick-hovawart-welpe-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Meine Empfehlung: <strong>Lass es abklären.</strong></p>
<p>Je nach Fall ist der erste Schritt die Optimierung der Ernährung oder eben doch gleich eine weitere Abklärung mit entsprechender Laboruntersuchung. Und wenn du schon mit deinem Hund zur Blutabnahme fährst, macht es in den meisten Fällen Sinn, gleich ein <strong>großes (geriatrisches) Blutbild</strong> machen zu lassen – bei Bedarf eben inkl. einem ausführlichen Schilddrüsenprofil.</p>
<p>Ein solches Blutbild auch später <strong>als Referenzwert für den eigenen Hund</strong> zu haben ist meiner Meinung nach sowieso kein Fehler.</p>
<p>Zur ganzheitlichen Diagnose/Beurteilung und Behandlung solltest du dich an einen guten Tierarzt mit ganzheitlichem Ansatz oder einen kompetenten Tierheilpraktiker wenden.</p>
<p><em>Übrigens: Mein eigener Hund wird inzwischen fast ausschließlich vom Tierheilpraktiker behandelt, weil dort grundsätzlich das Gesamtsystem (übrigens inklusive Mensch) betrachtet wird und mir genau das in den meisten Fällen besonders wichtig ist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>Weil es mir so wichtig ist, hier nochmal <strong>in Kürze:</strong></p>
<p>Nicht jeder Hund oder „Problemhund“ braucht eine umfassende Diagnostik und Behandlung, denn in vielen Fällen liegt der Fehler tatsächlich in der <strong>Hundeerziehung</strong>.</p>
<p>Doch die <strong>Ernährung</strong> zu <strong>optimieren</strong> und ein Auge auf <strong>mögliche körperliche Ursachen</strong> zu haben, um sie bei Bedarf auszuschließen oder zu behandeln, kann im gemeinsamen Leben einen riesengroßen Unterschied machen und so manches Problem entspannen oder völlig lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Deine Meinung? Deine Erfahrungen?</strong></h3>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6022" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/pudel-problemhund-grosspudel-doodle.jpg" alt="Pudel Problemhund Grosspudel Doodle" width="1000" height="523" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/pudel-problemhund-grosspudel-doodle.jpg 1000w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/pudel-problemhund-grosspudel-doodle-980x513.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2021/03/pudel-problemhund-grosspudel-doodle-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /></p>
<p>Auch wenn ich in diesem Artikel die Thematik <strong>sehr vereinfacht und gekürzt dargestellt</strong> habe, hoffe ich, dass er hilfreich ist.</p>
<p>Vielleicht hast du beim Lesen auch gerade nicht an deinen eigenen Hund, sondern an einen Hundefreund gedacht? <strong>Dann freue ich mich, wenn du diesen Artikel mit ihm teilst…</strong></p>
<p>Aber natürlich interessiert mich jetzt so umso mehr: Was ist deine Meinung zu diesem Thema?</p>
<p>Und hast du vielleicht schon Erfahrungen in Punkto „körperliche Ursache“ bei auffälligem Verhalten gemacht?</p>
<p>Ich freue mich auf deinen Kommentar! 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>&#8222;Meine&#8220; Experten:</strong></h3>
<p><a href="http://www.ellisbarferie.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah Ziegler</strong></a> für die Ernährungsberatung zu Nassfutter, Frischfütterung und BARF</p>
<p><strong><a href="https://hundetrainingteamwork.de/ernaehrungsberatung/" target="_blank" rel="noopener">Moni Wiessner</a></strong> für die allgemeine Ernährungsberatung</p>
<p><strong><a href="http://www.tierheilpraxis-beck.de/" target="_blank" rel="noopener">Tine Steinke-Beck, Tierheilpraktikerin</a></strong> &#8211; mein Ansprechpartner für die Ernährung bei gesundheitlichen Problemen bzw. Krankheiten</p>
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		<title>Kastration beim Hund – JA oder NEIN? Vorteile &#038; Nachteile?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es da überhaupt ein klares JA oder NEIN? In welchen Fällen ist eine Kastration denn sinnvoll? Kann die Kastration wirklich Erziehungsprobleme lösen? Gibt es negative Folgen? Und wann ist [&#8230;]</p>
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<p>Gibt es da überhaupt ein <strong>klares JA oder NEIN?</strong> In welchen Fällen ist eine Kastration denn <strong>sinnvoll?</strong> Kann die Kastration wirklich <strong>Erziehungsprobleme</strong> lösen? Gibt es <strong>negative Folgen?</strong> Und wann ist <strong>der ideale Zeitpunkt</strong> für diesen Eingriff?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im heutigen Blogartikel geht also um <strong>das umstrittene Thema Kastration</strong> – und das aus aktuellem Anlass…</p>
<p>Denn Mayla wurde Anfang Juni kastriert und so durfte ich in den letzten Tagen häufig folgende Fragen beantworten: „Warum hast du Mayla denn mit über 8 Jahren kastrieren lassen? Und vor allem warum denn bisher nicht?“ Auch das werde ich am Ende gerne verraten… 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorher möchte ich jedoch versuchen, das höchst umstrittene und komplexe Thema mit seinen <strong>Pros und Contras</strong> auf möglichst einfache Weise zu beleuchten. Denn die Kastration steht schließlich in engem <strong>Zusammenhang mit dem Verhalten</strong> des Hundes und ist zudem ein Punkt, mit dem sich beinahe jeder Hundebesitzer einmal im Laufe eines Hundelebens auseinander setzen und eine Entscheidung treffen muss.</p>
<p>Deswegen habe ich hier auch einen tollen Literatur-Tipp, für alle, die sich ein wenig mehr damit befassen wollen oder aktuell vor der Entscheidung stehen: Das Buch „<a href="https://amzn.to/4gnGZBC" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sexualverhalten &#8211; Hormone &#8211; Kastration bei Hunden: Let´s talk about sex</strong></a>“*</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Kastration im Wandel der Zeit</strong></h2>
<p>Tatsächlich fand hier in den letzten Jahren ein <strong>großes Umdenken</strong> statt.</p>
<p><strong>Früher</strong> galt die Kastration bei den meisten mehr oder weniger als beste Entscheidung für den Hund. Aus gesundheitlichen Gründen (Stichwort Krebsvorsorge) aber auch aus verhaltensbiologischer Sicht. So wurde im Allgemeinen angenommen der Hund habe dann weniger Stress, käme besser mit Artgenossen zurecht und sei insgesamt umgänglicher.</p>
<p>Nach zahlreichen neuen Studien gibt es seit einigen Jahren jedoch einige <strong>neue Erkenntnisse</strong>, welche nicht nur uns Hundetrainer sondern auch Tierärzte und die gesamte Hunde-Szene zum Umdenken bewegte. Heute wird nicht mehr ganz so leichtfertig kastriert wie vor ein paar Jahren und das hat auch seine Gründe…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Kastration – eine sehr individuelle Entscheidung!</strong></h2>
<p>Ich selbst bin <strong>weder Gegner noch genereller Befürworter</strong> der Kastration, denn eine pauschale Aussage lässt sich hier überhaupt nicht treffen. Es ist eine <strong>Einzelfallentscheidung unter Abwägung aller Faktoren</strong> – aber eben darum ist es so wichtig, die Pros und Contras etwas genauer zu kennen.</p>
<p>Wusstest du, dass die Kastration laut <strong>Tierschutzgesetz</strong> sogar verboten ist? Erlaubt ist sie eben nur „im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation“, welche natürlich nicht nur medizinische sondern auch verhaltensbiologische Gründe haben kann.</p>
<p>Die zweite Ausnahme-Regelung, die Erlaubnis zur Kastration zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung, trifft auf den <strong>Familienhund</strong> übrigens in der Regel nicht zu. Denn man kann davon ausgehen, dass auch mit anderen Maßnahmen (wie einem guten Management) oder aber weniger tief greifenden Eingriffen (wie die Sterilisation) eine Fortpflanzungskontrolle zuverlässig möglich wäre. À propos Sterilisation…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Sterilisation oder Kastration?</strong></h2>
<p>Häufig wird angenommen, dass die Sterilisation die Hündin betrifft, während die Kastration beim Rüden durchgeführt wird. Das ist so nicht ganz richtig, denn beide Eingriffe sind bei beiden Geschlechtern möglich.</p>
<p><strong>Die Sterilisation</strong> (Durchtrennen von Ei- oder Samenleiter) macht den Hund lediglich unfruchtbar ohne die große Veränderung im Hormonhaushalt. Die Sexualität bleibt also erhalten – mit all‘ ihren Vor- und Nachteilen.</p>
<p><strong>Die Kastration</strong> bezeichnet dagegen die vollständige Entfernung der entsprechenden Organe.</p>
<p><strong>Bei der Hündin</strong> werden dabei in der Regel nur die Eierstöcke entfernt, da sich die Gebärmutter anschließend zurückbildet, oder aber die Eierstöcke und die Gebärmutter, wenn diese z.B. bereits erkrankt ist.</p>
<p><strong>Beim Rüden</strong> entfernt man die Hoden, hat jedoch auch die Möglichkeit zur chemischen Kastration…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration „auf Zeit“ – die chemische Kastration beim Rüden</strong></h2>
<p>Der sogenannte <strong>Hormonchip</strong> ist inzwischen den meisten Hundehaltern ein Begriff. Diese chemische Kastration ist zwar einer tatsächlichen Kastration nicht ganz gleichzustellen, „imitiert“ diese aber sozusagen. Sie ermöglicht in vielen Fällen eine bessere Abschätzung, wie sich eine tatsächliche Kastration voraussichtlich (positiv oder negativ) auswirken würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration aus gesundheitlichen Gründen</strong></h2>
<p>Es gibt einige Erkrankungen, bei denen eine Kastration aus medizinischer Sicht <strong>dringend erforderlich</strong> ist und Leben retten kann (z.B. Tumore oder eine schwere Gebärmuttervereiterung). Keine Frage, dass man hier mit einer Kastration zum Wohle des Hundes entscheidet.</p>
<p>Aber wie verhält es sich mit der Kastration als Gesundheitsprophylaxe? <strong>Vorbeugend kastrieren</strong>, um das Risiko bestimmter Erkrankungen zu senken?</p>
<p>Tatsächlich wird auch hier immer im Einzelfall ein Abwägen der verschiedenen Risikofaktoren sowie der Vor- und Nachteile erforderlich sein.</p>
<p><strong>Jedoch:</strong> Die frühere Annahme, eine (evtl. sogar möglichst frühe) Kastration sei für die Gesundheit des Hundes generell besser, da sie z.B. bei der Hündin das Risiko von Gesäugetumoren erheblich reduziert, ist inzwischen <strong>höchst umstritten</strong>. Da in mehreren Studien z.B. das deutlich erhöhte Risiko anderer Krebserkrankung bei kastrierten Tieren belegt werden konnte, scheint das Thema Krebsvorsorge laut aktueller medizinischer Sicht zumindest <strong>kein Argument mehr</strong> für die Kastration zu sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten</strong></h2>
<p>Unumstritten ist die Tatsache, dass sich eine Kastration ganz erheblich auf das Verhalten des Hundes auswirken kann – <strong>sowohl positiv als auch negativ</strong>. Grund dafür ist das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Hormone.</p>
<p>Da manche Hunde jedoch enorm unter ihren Sexualhormonen zu leiden scheinen, ist es da nicht sinnvoll, den Hund sogar möglichst früh zu kastrieren? Vielleicht sogar schon bevor das Theater mit den „Pubertieren“ überhaupt beginnt…?</p>
<p>Auch wenn das in Einzelfällen sinnvoll oder erforderlich sein kann, ist generell tatsächlich eher davon abzuraten. Denn die Frühkastration birgt erhebliche Risiken…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Frühkastration und ihre Folgen</strong></h2>
<p>In der Regel sprechen wir in Deutschland von einer Frühkastration wenn es um die Kastration <strong>vor Beginn der Pubertät</strong> geht, bei der Hündin also vor der ersten Läufigkeit.</p>
<p>Was dabei leider häufig vergessen wird: <strong>Die Pubertät</strong> – so anstrengend sie auch vor allem für uns Hundebesitzer ist – <strong>hat ihren Sinn</strong> und die Hormone erfüllen einen wertvollen Zweck!</p>
<p>Denn in dieser Zeit wird das <strong>Gehirn</strong> des jungen Hundes quasi <strong>„neu sortiert“</strong>. Das betrifft vor allem auch die Bereiche der <strong>Stressverarbeitung, sozialer Kompetenz </strong>und<strong> sozialer Intelligenz</strong>. So lässt sich schön beobachten wie z.B. Hündinnen mit jeder Läufigkeit ein wenig reifer und erwachsener werden.</p>
<p>Und <strong>gerade unsichere Hunde</strong> scheinen von der Pubertät und den Sexualhormonen dabei enorm zu profitieren.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat die Pubertät <strong>Einfluss auf das körperliche Erwachsenwerden</strong>: Das Längenwachstum der Röhrenknochen wird beendet, die Wachstumsfuge endgültig geschlossen. Ebenso werden Sehnen und Bänder verstärkt und der Muskelaufbau verbessert. Das ist der Grund, warum frühkastrierte Hunde häufig „zu groß geraten“ (bei gleichzeitig schwachem Bindegewebe) und <strong>häufiger Gelenkserkrankungen</strong> haben.</p>
<p>Aus diesem Grund sollte gerade <strong>der richtige Zeitpunkt einer Kastration</strong> wohl überlegt sein und wünschenswert wäre in den meisten Fällen eine Kastration nach der Pubertät.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten beim Rüden</strong></h2>
<p>Gerade bei Rüden bringt die Pubertät jedoch häufig eine ganze Reihe an unerwünschtem Verhalten und hier stellt sich doch die Frage, ob eine Kastration nicht eine enorme <strong>Erleichterung für Mensch und Hund</strong> ist.</p>
<p>JEIN!</p>
<p>Es gibt Hunde, die scheinbar <strong>hypersexuell</strong> sind und sich wegen der Hormone offensichtlich so gar <strong>nicht mehr konzentrieren</strong> können. Doch häufig sind diese Probleme mit Hilfe <strong>konsequenter Erziehung</strong> wunderbar in den Griff zu bekommen – und nicht selten lassen sie sich eben <strong>nicht</strong> durch eine Kastration lösen. Deswegen sollte der erste Weg bei diesen Problemen eher zum kompetenten Hundetrainer statt zum Tierarzt sein.</p>
<p>Denn dieser sollte auch einschätzen können, ob es sich <strong>tatsächlich</strong> um <strong>sexuell motiviertes</strong> Verhalten handelt, ob es sich lohnt die Höhen und Tiefen der Pubertät weiter durch zu stehen und ob eine Kastration die Probleme durch das Verhalten nicht vielleicht sogar noch verstärken könnte.</p>
<p>So kann „Aufreiten“ ein Zeichen von Stress und ständiges Schnüffeln eher jagdlich motiviert sein. Ebenso wird <strong>Aggression</strong> häufig eben nicht vom Sexualhormon Testosteron gesteuert, hat also nichts mit Rangordnung oder Status zu tun, sondern wird durch <strong>Angst, Unsicherheit oder Stress</strong> verursacht. Gerade da steuern die Sexualhormone entgehen und haben einen hemmenden Einfluss.</p>
<p>Und doch gibt es sie: Die Rüden, denen man mit einer Kastration scheinbar einen Gefallen tut, weil sie wirklich enorm unter den Hormonen leiden, und bei denen es nach der Kastration auch wieder viel besser mit der Erziehung klappt. <strong>Dank Kastration</strong> kann hier nicht nur dem <strong>Hund geholfen</strong> werden sondern auch dem Menschen, der nun mit seinem Hund <strong>wieder ein harmonisches Team</strong> bildet.</p>
<p><strong>Es gilt eben nur sehr genau abzuwägen, ob dieser Eingriff wirklich gerechtfertigt und hilfreich ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten bei der Hündin</strong></h2>
<p>Bei der Hündin stellt sich die Frage ebenfalls wenn sie unter den <strong>hormonellen Schwankungen</strong> enorm leidet.</p>
<p>Häufig wird als Kastrationsgrund die sogenannte <strong>Scheinträchtigkeit</strong>, die eigentlich vielmehr eine Scheinmutterschaft ist, genannt. In dieser Zeit zeigt die Hündin oft ein verändertes Verhalten, beginnt zu „nesteln“ und sucht sich Objekte zum Bemuttern. Dieser Prozess ist jedoch, selbst wenn die Hündin anfängt Milch zu geben, erstmal <strong>völlig natürlich</strong> und kein Grund zur Kastration.</p>
<p>Verursacht die Scheinträchtigkeit jedoch größere Probleme oder erscheinen die hormonellen Schwankungen unzumutbar für die Hündin, kann die Kastration natürlich Abhilfe schaffen.</p>
<p>Eine genaue Abwägung betrifft auch das <strong>aggressive Verhalten</strong> bei Hündinnen. Das Sexualhormon Östrogen kann nämlich sowohl Gegenspieler der Aggression sein und diese hemmen als auch in manchen Fällen aggressives Verhalten verursachen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Nachteile der Kastration</strong></h2>
<p>Eine Kastration ist tatsächlich ein schwerwiegender <strong>Eingriff in das komplexe Hormonsystem</strong> des Hundes und birgt damit auch, neben den bereits oben erwähnten, einige Risiken.</p>
<p>Bereits genannt hatte ich ja schon die Risiken einer <strong>Frühkastration</strong>, das zum Teil deutlich erhöhte Risiko einiger <strong>Tumorarten</strong> sowie eine mögliche <strong>Wesensveränderung</strong> &#8211; manchmal „zum Guten“, aber leider eben nicht immer zum Vorteil und wie vielleicht erhofft.</p>
<p>Ein weiterer Zusammenhang wird zwischen Kastration und <strong>Schilddrüsenunterfunktion</strong> vermutet, da sie wohl vorwiegend bei (vor allem früh-) kastrierten Hunden aufzutreten scheint. Ebenso vermutet man eine <strong>Beeinträchtigung des Immunsystems</strong> durch den veränderten Hormonhaushalt.</p>
<p>Zudem kann gerade bei Hündinnen (gelegentlich auch bei Rüden) als recht häufige Nebenwirkung eine <strong>Harninkontinenz</strong> auftreten. Dies steht voraussichtlich auch im Zusammenhang mit der <strong>Lockerung des Bindegewebes</strong>, ebenso das häufigere Auftreten von <strong>Blasenentzündungen</strong> bei der Hündin sowie insgesamt scheinbar ein erhöhtes Risiko für <strong>Magendrehungen</strong>.</p>
<p>Ebenso kann es, häufiger bei bestimmten langhaarigen Rassen, zur <strong>Fellveränderung</strong> kommen, unter anderem zu ganzjährig starkem Wachstum der Unterwolle.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>„Kastrierte Hunde werden dick?!“</strong></h2>
<p>Auch das gilt als Nebenwirkung der Kastration, da kastrierte Hunde einen <strong>veränderten Stoffwechsel</strong> und damit einen <strong>geringeren Energiebedarf</strong> haben, häufig bei gleichzeitig gesteigertem Appetit. Ob die Hunde dann tatsächlich dick werden oder nicht liegt jedoch in den Händen des Hundebesitzers, der die Futterrationen dementsprechend anpassen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Vorteile der Kastration</strong></h2>
<p>Die größten Vorteile der Kastration sind wohl die oben bereits genannten: <strong>Medizinische Notwendigkeiten oder Abwägungen</strong> sowie der Einfluss auf das <strong>Verhalten des Hundes</strong>, der positiv sein <strong>kann</strong>.</p>
<p>Zudem lässt sich wohl sagen, dass ein Hund ohne Sexualität im Alltag <strong>zum Teil unkomplizierter</strong> ist, gerade wenn es darum geht ihn mal unterzubringen. Ein <strong>Ausbleiben der Läufigkeit</strong> ist vor allem für die meisten Hundebesitzer eine Erleichterung im Alltag und ja, es kommt natürlich zu <strong>keiner ungeplanten Fortpflanzung</strong>.</p>
<p>Gerade wenn <strong>Hündin und Rüde im selben Haushalt</strong> leben erfordert dies bei intakter Sexualität natürlich deutlich mehr Management und Führung als bei kastrierten, was man ebenfalls als Vorteil der Kastration sehen könnte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Nun dürfte klar sein, warum ich weder Gegner noch Befürworter der Kastration bin, sondern es für unbedingt erforderlich halte, diese Entscheidung nach genauer Abwägung aller Faktoren im Einzelfall für den Hund und seine Situation zu treffen. Deswegen empfiehlt sich auch der Rat eines kompetenten Hundetrainers und des Tierarztes seines Vertrauens wenn man selbst diese Entscheidung treffen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Deine Meinung?</strong></h2>
<p>Nun bin ich gespannt, <strong>welche Meinung du zu diesem Thema hast!</strong> Welche Entscheidung hast du für deine Fellnase getroffen und würdest du wieder so entscheiden?</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass wir Hundebesitzer nur das Beste für unsere Fellnasen möchten und immer nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. <strong>Ich freue mich auf dein Feedback</strong> als Kommentar unter diesem Artikel und über einen wertschätzenden Austausch zu diesem Thema… 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle, die es interessiert, verrate ich natürlich gerne, warum wir uns bei Mayla nun mit über 8 Jahren doch noch für die Kastration entschieden haben:</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Warum Mayla nicht früher kastriert wurde</strong></h2>
<p>Das lässt sich leicht beantworten: Für uns gab es nach Abwägung aller Faktoren bei Mayla einfach bisher <strong>keine ausreichende Notwendigkeit</strong> für eine Kastration, die Nachteile einer Kastration überwogen also ganz klar die vermutlichen Vorteile.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Warum Mayla nun doch kastriert wurde</strong></h2>
<p>Alles begann im letzten November als Mayla eine unklare Erhebung am rechten Vorderfuß operativ entfernt wurde. Der ein oder andere hat es auf <a href="https://www.facebook.com/meintraumhund/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> oder <a href="https://www.instagram.com/meintraumhund.de/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">instagram</a> schon mitbekommen: Der Befund war glücklicherweise unbedenklich, die eigentlich kleine Wunde machte dafür aber sehr große Sorgen. Scheinbar hat Mayla auf die Fäden allergisch reagiert und so entzündete sich die Wunde und wir wurden zum Stammgast bei unserer Tierärztin. Erst als die Fäden, trotz offener Wunde, gezogen wurden, heilte die Stelle wieder schnell und problemlos zu. Soweit so gut.</p>
<p>Im Januar ergab sich dann während der Läufigkeit der Verdacht einer Gebärmuttervereiterung, der sich letztlich zum Glück nicht bestätigte, aber gemeinsam mit der Fadenallergie dennoch Grund zur Sorge war.</p>
<p>Warum? Nun, Mayla hat aufgrund ihrer ungewöhnlich langen und unregelmäßigen Läufigkeiten tatsächlich ein erhöhtes Risiko mit zunehmenden Alter eine Gebärmuttervereiterung zu bekommen. Das alleine wäre wie erwähnt noch kein zwingender Grund für eine vorsorgliche Kastration, schließlich lässt sich diese bei rechtzeitigem Erkennen behandeln oder notfallmäßig operieren. Muss dann jedoch notfallmäßig bei einer Vereiterung kastriert werden, erfordert dies einen langen Bauchschnitt – und genau das machte der Tierärztin und uns Sorgen.</p>
<p>Einfach einen anderen Faden nehmen oder diesen vorher auf eine allergische Reaktion testen? Generell eine gute Idee, aber was Allergien angeht ist Mayla wirklich außer der Norm und somit ergab sich nach weiterem Abwägen die Entscheidung:</p>
<p>Eine vorsorgliche endoskopische Kastration, bei der innerlich die Wunden mit Strom verschlossen werden und äußerlich nur wenige Stiche erforderlich sind.<br />
Bei diesem Eingriff wurden dann auch gleich noch die Ohren, die Mayla immer wieder plagten, gespült und eine Warze auf dem Nasenrücken entfernt.</p>
<p>Ob diese Entscheidung nun für Mayla die richtige war oder nicht, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Jedoch wurden aufgrund der bekannten allergischen Reaktion extra entsprechende Fäden genommen und selbst darauf zeigte sie eine leichte Reaktion – wir hoffen also, dass wir ihr damit langfristig einen Gefallen getan haben…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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