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	<title>Alles zum Thema Online-Hundetraining auf meintraumhund.de</title>
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	<description>So wird dein Hund zum Traumhund</description>
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	<title>Alles zum Thema Online-Hundetraining auf meintraumhund.de</title>
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		<title>Der TIMING-TEST &#8211; 3 Tipps, um dein Timing zu verbessern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 06:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[das richtige Timing]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>﻿﻿ Vom richtigen Timing hängt im Hundetraining ALLES ab&#8230; Und sicherlich weißt du bereits wie bedeutend Timing bei der Erziehung deines Hundes ist. Aber so leicht wie es in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meintraumhund.de/hundeerziehung-timing-test/">Der TIMING-TEST &#8211; 3 Tipps, um dein Timing zu verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://meintraumhund.de">meintraumhund.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/gakPqDVOYUc?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h2>Vom richtigen Timing hängt im Hundetraining ALLES ab&#8230;</h2>
<p>Und sicherlich weißt du bereits wie bedeutend Timing bei der Erziehung deines Hundes ist.</p>
<p>Aber so leicht wie es in der Theorie scheint, ist es dann in der Praxis oftmals nicht… denn unsere Hunde sind in so vielen Situationen einfach viiiel schneller als wir Menschen.</p>
<p><strong>Kommt dir das auch bekannt vor? 😉</strong></p>
<p>Weil ich die Schwachstelle „Timing“ auch immer wieder im Training vor Ort sehe, habe ich heute <strong>3 einfache, aber sehr effektive Möglichkeiten</strong> für dich, <strong>dein Timing zu überprüfen und es bei Bedarf direkt zu verbessern</strong>.</p>
<p>Ich bin jetzt schon gespannt, was du berichtest und freue mich wie immer über ein Feedback von dir! 🙂</p>
<p>Für heute erstmal <strong>viel Spaß</strong> &#8211; den wirst du sicherlich haben 😉 &#8211; mit dem Timing-Test und viel Erfolg beim Verbessern deines Timings.</p>
<p>Deine Chrissy</p>
<h2>Du bekommst noch nicht meine <strong>kostenlosen Tipps</strong> zur Hundeerziehung?</h2>
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		<title>Fürchte dich nicht&#8230; 6 Tipps für unsichere und ängstliche Hunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 18:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst-Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund führen]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
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		<category><![CDATA[unsicherer Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GASTBEITRAG VON MELLI SCHNEIDER &#160; Heute darf ich eine häufige Leserfrage beantworten, weil sie mir persönlich so wichtig ist: Wie kann ich meinem Hund die Angst nehmen? Vielleicht hast auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2875" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Titel-Melli-fb.jpg" alt="Anngsthund, Hundeerziehung, Hundetraining, Tipps" width="1200" height="627" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Titel-Melli-fb.jpg 1200w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Titel-Melli-fb-980x512.jpg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Titel-Melli-fb-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;">GASTBEITRAG VON MELLI SCHNEIDER</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute darf ich eine häufige Leserfrage beantworten, weil sie mir persönlich so wichtig ist:</p>
<h2><strong>Wie kann ich meinem Hund die Angst nehmen?</strong></h2>
<p>Vielleicht hast auch du eine ängstliche Fellnase zuhause und fragst dich, wie du ihr helfen kannst?</p>
<p>Dann helfen dir diese <strong>6 Sofort-Tipps für unsichere und ängstliche Hunde und ihre Menschen</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5388" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hundeaugen.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hundeaugen.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hundeaugen-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p><strong>Als meine Hündin Momo bei mir einzog hatte sie vor buchstäblich allem Angst:<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong>Vor Straßenlärm und vor dem Wald.</p>
<p>Vor aufgeblähten Plastiktüten und vor fremden Menschen.</p>
<p>Vor Artgenossen &#8211; sogar vor Mayla 😉 &#8211; aber auch vor dem Alleinesein und vor allem vor dem Autofahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr viel Geduld, Zeit und Trainingsstunden später hat sie vor kaum noch etwas Angst und vor allem hat sie gelernt, dass die zwei sichersten Orte auf der Welt ihre Ruhedecke und bei ihren Menschen sind.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5390" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-auf-Boot.jpg" alt="" width="600" height="337" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-auf-Boot.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-auf-Boot-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit auch du das mit deinem Hund schaffen kannst, verrate ich dir <strong>die 6 wichtigsten Tipps</strong> gegen die Angst deines Hundes:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 1: Klare Regeln</strong></h2>
<p>Man kennt das aus Katastrophenfilmen: Alle laufen panisch durcheinander, bis der Held kommt und sinnvolle, klare Anweisungen verteilt. Nicht jeder der Nebendarsteller versteht, warum er welchen Befehl bekommt – aber es ist völlig klar: Der Held hat den Plan und der wird am Ende funktionieren. Man braucht keine Angst mehr zu haben, sondern nur noch tun was der Held sagt.</p>
<p>Für deinen Hund bist <strong>DU</strong> Held und Kompass in einer (für ihn) oft sehr verwirrenden Welt. Klare Regeln, die vom ersten Tag an gelten, geben ihm Sicherheit. Dazu gehört auch, dass die Regeln konsequent eingehalten werden. Dabei ist nicht entscheidend, welche Regeln bei dir zuhause gelten. Wichtig ist allein, dass für deinen Hund vorhersehbar ist, ob sein Verhalten deine Zustimmung finden wird – oder eben nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 2: Viel Lob für richtiges Verhalten</strong></h2>
<p>Das klingt zunächst ganz selbstverständlich. Doch wie so oft sind es die selbstverständlichen Dinge, die wir im Alltag gerne vergessen.</p>
<p>Das Selbstbewusstsein deines Hundes wächst mit jedem Lob, das von Herzen kommt. Er bekommt eine Idee davon, dass er viele Dinge richtig macht und dass er etwas kann.</p>
<p>Das gilt insbesondere an Tagen, an denen scheinbar gar nichts funktioniert und dein Hund Befehle nicht mehr ausführen kann, die er eigentlich schon gut beherrscht. Gehe an solchen Tagen bewusst ein paar Lernschritte zurück und fange mit etwas Einfachem an, das dein Hund in der Regel auch unter hoher Ablenkung gut leisten kann. Bei vielen Hunden ist das der Befehl „Sitz“.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5391" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-sitz.jpg" alt="" width="600" height="337" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-sitz.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-sitz-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p>Denn mach dir bitte klar: Unter Stress – und nichts anderes ist Angst – funktioniert das Gehirn unseres Hundes nicht ganz so zuverlässig.<br />
Ist ja auch nachvollziehbar – oder wie gut kannst du noch kopfrechnen, wenn du einer Gefahr direkt ins Auge blickst?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 3: Sicherer Rückzugsort</strong></h2>
<p>Auf der Decke passiert – <strong>nichts.</strong> Gönne deinem Hund auf seiner Decke Ruhe, damit er erleben kann, dass er in Sicherheit ist. Auf seiner Decke kann er schlafen, ohne dass ihn jemand anfasst und hier verscheucht ihn auch nie jemand, weil er im Weg liegt.</p>
<p>Wenn dein Hund erstmal gelernt hat, dass die Decke ein guter und sicherer Ort ist, muss er sich auch in fremden Umgebungen nicht mehr fürchten. Du kannst seine Decke auf den Boden legen und dein Hund verlässt sich darauf, dass ihm dort nichts passieren wird.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5392" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Deckentraining_Hund2.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Deckentraining_Hund2.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Deckentraining_Hund2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das heißt aber für dich, dass du dafür sorgen musst, dass auch bzw. gerade unterwegs auf der Decke wirklich nichts passiert:</p>
<p>Keine anderen Hunde, die „nur mal &#8216;hallo&#8217; sagen wollen“, keine netten Menschen, die den süßen Hund streicheln wollen und niemand, der den Hund aus Versehen unterm Tisch tritt. – Keine leichte Aufgabe für dich, aber es ist ein unglaublich wichtiger Baustein für ein angstfreies Hundeleben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 4: Rescue Griff</strong></h2>
<p>Lange Zeit wurde die Meinung vertreten, man soll vor Angst zitternde Hunde am besten ignorieren, um die Angst nicht zu verstärken. Was sich für viele schon immer falsch angefühlt hat, wurde mittlerweile glücklicherweise widerlegt.</p>
<p>Bei angstbesetzten Geräuschen oder auch beim Tierarzt gilt: Körperkontakt zu seinem vertrauten Menschen hilft deinem Hund.</p>
<p>Körperkontakt wohlgemerkt, nicht übermäßiges Mitleid. Wenn du mit deinem Hund sprichst, bemühe dich ruhig zu sprechen, um ihm zu vermitteln, dass schon alles seine Richtigkeit hat, auch wenn der Tierarzt ihm vielleicht wirklich weh tun muss.</p>
<p>Für Momo haben wir den Rescue Griff eingeführt, den du hier auf dem Bild siehst:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5393" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Rescue-Griff2.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Rescue-Griff2.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Rescue-Griff2-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p>Wichtig ist dabei, dass ein Fuß hinter dem Hundehintern quer steht. Energiebündel brechen sonst gerne nach hinten aus. Auch nach vorne soll der Griff deinen Hund vor einer kopflosen Flucht absichern. Wenn keine Fluchtgefahr besteht, kannst du mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen von oben nach unten über die Brust den Stress von deinem Hund abstreichen. Dabei sollte immer mindestens eine Hand Körperkontakt zum Hund haben.<br />
Sobald sich dein Hund beruhigt hat, kannst du den Rescue Griff langsam wieder lösen.</p>
<p>Der Rescue Griff setzt voraus, dass du bereits ein vertrautes Verhältnis zu deinem Hund hast und er den Körperkontakt zu dir auch als angenehm empfindest. Bitte gewöhne deinen Hund zunächst in entspannten Situationen daran, von dir gehalten zu werden – am besten unter Einsatz vieler Leckerlis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 5: Gegenkonditionierung</strong></h2>
<p>Bei der Gegenkonditionierung bringst du deinem Hund bei, dass ein Reiz, auf den er bislang mit Angst reagiert, eigentlich etwas ganz Tolles ist. Dazu gibt es bereits einen Gastbeitrag in Chrissys Blog, in dem ganz toll erklärt wird, wie das funktioniert, deshalb möchte ich ihn hier einfach verlinken:</p>
<p><a href="https://meintraumhund.de/silvester-mit-hund" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER geht&#8217;s zum Blogartikel</a>, in dem unter anderem das Training bei Geräuscheangst erklärt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 6: Geduld</strong></h2>
<p>Was auch immer dein Hund erlebt hat – er braucht Zeit zu lernen, dass er in Sicherheit ist und wieder Vertrauen fassen kann. Daher meine Bitte an dich: Bleibe konsequent UND liebevoll.</p>
<p>Denk daran: Angst verlangsamt Lernerfolge. Bitte habe daher Verständnis dafür, dass dein ängstlicher Hund etwas mehr Zeit als andere Hunde braucht, um Neues zu erlernen.</p>
<p><strong>Wichtig ist nicht das Tempo, sondern dass die Richtung stimmt!</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5394" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/High-Five.jpg" alt="" width="600" height="337" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/High-Five.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/High-Five-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es gibt noch Tipp 7 und 8 für dich &#8211; bitte einfach weiter lesen&#8230; 😉</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5395" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Melli-Vorstellung.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Melli-Vorstellung.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Melli-Vorstellung-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p><strong>Melli Schneider</strong> gehört zur meintraumhund.de-Familie und unterstützt Chrissy mit viel Herz bei ihrer Arbeit. Außerdem ist sie Sozialpädagogin und setzt ihre Hündin Momo inzwischen regelmäßig gezielt und mit großem Erfolg als Therapiehund ein. Doch es war ein langer Weg dorthin…</p>
<p>Melli brachte durch ihre erste Hündin Luna (übrigens wie Momo ebenfalls aus dem Tierschutz) bereits einiges an Erfahrung in der Hundeerziehung mit. Doch als Momo einziehen durfte, gab es regelmäßig neue Herausforderungen zu bewältigen. Konsequente und liebevolle Umsetzung der Tipps aus dem Training und dem Austausch mit Chrissy sowie viel Geduld haben sie und Momo an ihr Ziel gebracht.</p>
<p><strong>Deshalb möchte sie mit diesem Artikel die wertvollsten Tipps teilen, um auch anderen damit zu helfen&#8230;</strong></p>
<p>Übrigens hat Melli ein weiteres Herzensprojekt. Mit NÄHTFIX unterstützt sie ehrenamtlich unter anderem die Kinderonkologie in Stuttgart. Hier erfährst du mehr über das Projekt: <a href="https://nähtfix.de/hickman-taschen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NÄHTFIX</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An dieser Stelle <strong>erstmal herzlichen Dank an Melli</strong> für diese wundervolle Zusammenfassung der wichtigsten Tipps!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tipp 7: Ergänzend dazu</strong> möchte ich dir hier auch nochmal die <strong><a href="https://meintraumhund.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps aus dem Newsletter</a></strong> ans Herz legen.</h2>
<p>Denn was oft vergessen wird: Wir können die einzelnen Themen gar nicht so gesondert behandeln und angehen wie wir uns das vielleicht manchmal wünschen würden. Denn alles hängt letztlich zusammen und gerade bei der Arbeit mit unsicheren Hunden ist z.B. das Wissen um das richtige Timing und positives und kleinschrittiges Training, aber eben auch das Wissen um das Thema Führung und Akzeptanz wichtigste Basis. Die Tipps aus dem Newsletter unterstützen dich also Schritt für Schritt, deinem Hund in schwierigen Situationen besser zu helfen. 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und damit dir die Umsetzung der Tipps besonders gut gelingt, habe ich noch einen letzten Tipp für dich:</p>
<h2><strong>Tipp 8: Der erste Eindruck zählt, der letzt bleibt!</strong></h2>
<p>Auch wenn sich dein Hund im ersten Moment gruselt oder erschrickt, wichtig ist vor allem, <strong>was er AM ENDE aus dieser Situation lernt und mitnimmt!</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5396" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-am-Meer.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-am-Meer.jpg 600w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2019/08/Hund-am-Meer-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></p>
<p>Wenn er lernt, dass es ganz furchtbar war und es ihm erst wieder besser ging, als die Situation vorbei war, wird er sich vermutlich auch das nächste Mal wieder fürchten und wieder mit den gleichen Strategien handeln. Wenn er aber lernen darf, dass es letztlich gar nicht so schlimm war und er sich noch in der Situation wieder stabilisiert, wird die Angst mit jeder Situation etwas weniger&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Melli und ich wünschen dir <strong>von Herzen viel Erfolg</strong> mit diesen Tipps und freuen uns schon auf deinen Kommentar bzw.<strong> dein Feedback! </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Du bekommst noch nicht meine <strong>kostenlosen Tipps</strong> zur Hundeerziehung?</h2>
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		<title>Kastration beim Hund – JA oder NEIN? Vorteile &#038; Nachteile?</title>
		<link>https://meintraumhund.de/kastration-beim-hund/</link>
					<comments>https://meintraumhund.de/kastration-beim-hund/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
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		<category><![CDATA[Sterilisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es da überhaupt ein klares JA oder NEIN? In welchen Fällen ist eine Kastration denn sinnvoll? Kann die Kastration wirklich Erziehungsprobleme lösen? Gibt es negative Folgen? Und wann ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2031" src="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2018/06/Kastration-beim-Hund-JA-oder-NEIN-Vorteile-Nachteile-1.jpeg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2018/06/Kastration-beim-Hund-JA-oder-NEIN-Vorteile-Nachteile-1.jpeg 1280w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2018/06/Kastration-beim-Hund-JA-oder-NEIN-Vorteile-Nachteile-1-980x551.jpeg 980w, https://meintraumhund.de/wp-content/uploads/2018/06/Kastration-beim-Hund-JA-oder-NEIN-Vorteile-Nachteile-1-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" /></p>
<p>Gibt es da überhaupt ein <strong>klares JA oder NEIN?</strong> In welchen Fällen ist eine Kastration denn <strong>sinnvoll?</strong> Kann die Kastration wirklich <strong>Erziehungsprobleme</strong> lösen? Gibt es <strong>negative Folgen?</strong> Und wann ist <strong>der ideale Zeitpunkt</strong> für diesen Eingriff?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im heutigen Blogartikel geht also um <strong>das umstrittene Thema Kastration</strong> – und das aus aktuellem Anlass…</p>
<p>Denn Mayla wurde Anfang Juni kastriert und so durfte ich in den letzten Tagen häufig folgende Fragen beantworten: „Warum hast du Mayla denn mit über 8 Jahren kastrieren lassen? Und vor allem warum denn bisher nicht?“ Auch das werde ich am Ende gerne verraten… 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorher möchte ich jedoch versuchen, das höchst umstrittene und komplexe Thema mit seinen <strong>Pros und Contras</strong> auf möglichst einfache Weise zu beleuchten. Denn die Kastration steht schließlich in engem <strong>Zusammenhang mit dem Verhalten</strong> des Hundes und ist zudem ein Punkt, mit dem sich beinahe jeder Hundebesitzer einmal im Laufe eines Hundelebens auseinander setzen und eine Entscheidung treffen muss.</p>
<p>Deswegen habe ich hier auch einen tollen Literatur-Tipp, für alle, die sich ein wenig mehr damit befassen wollen oder aktuell vor der Entscheidung stehen: Das Buch „<a href="https://amzn.to/4gnGZBC" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sexualverhalten &#8211; Hormone &#8211; Kastration bei Hunden: Let´s talk about sex</strong></a>“*</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Kastration im Wandel der Zeit</strong></h2>
<p>Tatsächlich fand hier in den letzten Jahren ein <strong>großes Umdenken</strong> statt.</p>
<p><strong>Früher</strong> galt die Kastration bei den meisten mehr oder weniger als beste Entscheidung für den Hund. Aus gesundheitlichen Gründen (Stichwort Krebsvorsorge) aber auch aus verhaltensbiologischer Sicht. So wurde im Allgemeinen angenommen der Hund habe dann weniger Stress, käme besser mit Artgenossen zurecht und sei insgesamt umgänglicher.</p>
<p>Nach zahlreichen neuen Studien gibt es seit einigen Jahren jedoch einige <strong>neue Erkenntnisse</strong>, welche nicht nur uns Hundetrainer sondern auch Tierärzte und die gesamte Hunde-Szene zum Umdenken bewegte. Heute wird nicht mehr ganz so leichtfertig kastriert wie vor ein paar Jahren und das hat auch seine Gründe…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Kastration – eine sehr individuelle Entscheidung!</strong></h2>
<p>Ich selbst bin <strong>weder Gegner noch genereller Befürworter</strong> der Kastration, denn eine pauschale Aussage lässt sich hier überhaupt nicht treffen. Es ist eine <strong>Einzelfallentscheidung unter Abwägung aller Faktoren</strong> – aber eben darum ist es so wichtig, die Pros und Contras etwas genauer zu kennen.</p>
<p>Wusstest du, dass die Kastration laut <strong>Tierschutzgesetz</strong> sogar verboten ist? Erlaubt ist sie eben nur „im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation“, welche natürlich nicht nur medizinische sondern auch verhaltensbiologische Gründe haben kann.</p>
<p>Die zweite Ausnahme-Regelung, die Erlaubnis zur Kastration zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung, trifft auf den <strong>Familienhund</strong> übrigens in der Regel nicht zu. Denn man kann davon ausgehen, dass auch mit anderen Maßnahmen (wie einem guten Management) oder aber weniger tief greifenden Eingriffen (wie die Sterilisation) eine Fortpflanzungskontrolle zuverlässig möglich wäre. À propos Sterilisation…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Sterilisation oder Kastration?</strong></h2>
<p>Häufig wird angenommen, dass die Sterilisation die Hündin betrifft, während die Kastration beim Rüden durchgeführt wird. Das ist so nicht ganz richtig, denn beide Eingriffe sind bei beiden Geschlechtern möglich.</p>
<p><strong>Die Sterilisation</strong> (Durchtrennen von Ei- oder Samenleiter) macht den Hund lediglich unfruchtbar ohne die große Veränderung im Hormonhaushalt. Die Sexualität bleibt also erhalten – mit all‘ ihren Vor- und Nachteilen.</p>
<p><strong>Die Kastration</strong> bezeichnet dagegen die vollständige Entfernung der entsprechenden Organe.</p>
<p><strong>Bei der Hündin</strong> werden dabei in der Regel nur die Eierstöcke entfernt, da sich die Gebärmutter anschließend zurückbildet, oder aber die Eierstöcke und die Gebärmutter, wenn diese z.B. bereits erkrankt ist.</p>
<p><strong>Beim Rüden</strong> entfernt man die Hoden, hat jedoch auch die Möglichkeit zur chemischen Kastration…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration „auf Zeit“ – die chemische Kastration beim Rüden</strong></h2>
<p>Der sogenannte <strong>Hormonchip</strong> ist inzwischen den meisten Hundehaltern ein Begriff. Diese chemische Kastration ist zwar einer tatsächlichen Kastration nicht ganz gleichzustellen, „imitiert“ diese aber sozusagen. Sie ermöglicht in vielen Fällen eine bessere Abschätzung, wie sich eine tatsächliche Kastration voraussichtlich (positiv oder negativ) auswirken würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration aus gesundheitlichen Gründen</strong></h2>
<p>Es gibt einige Erkrankungen, bei denen eine Kastration aus medizinischer Sicht <strong>dringend erforderlich</strong> ist und Leben retten kann (z.B. Tumore oder eine schwere Gebärmuttervereiterung). Keine Frage, dass man hier mit einer Kastration zum Wohle des Hundes entscheidet.</p>
<p>Aber wie verhält es sich mit der Kastration als Gesundheitsprophylaxe? <strong>Vorbeugend kastrieren</strong>, um das Risiko bestimmter Erkrankungen zu senken?</p>
<p>Tatsächlich wird auch hier immer im Einzelfall ein Abwägen der verschiedenen Risikofaktoren sowie der Vor- und Nachteile erforderlich sein.</p>
<p><strong>Jedoch:</strong> Die frühere Annahme, eine (evtl. sogar möglichst frühe) Kastration sei für die Gesundheit des Hundes generell besser, da sie z.B. bei der Hündin das Risiko von Gesäugetumoren erheblich reduziert, ist inzwischen <strong>höchst umstritten</strong>. Da in mehreren Studien z.B. das deutlich erhöhte Risiko anderer Krebserkrankung bei kastrierten Tieren belegt werden konnte, scheint das Thema Krebsvorsorge laut aktueller medizinischer Sicht zumindest <strong>kein Argument mehr</strong> für die Kastration zu sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten</strong></h2>
<p>Unumstritten ist die Tatsache, dass sich eine Kastration ganz erheblich auf das Verhalten des Hundes auswirken kann – <strong>sowohl positiv als auch negativ</strong>. Grund dafür ist das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Hormone.</p>
<p>Da manche Hunde jedoch enorm unter ihren Sexualhormonen zu leiden scheinen, ist es da nicht sinnvoll, den Hund sogar möglichst früh zu kastrieren? Vielleicht sogar schon bevor das Theater mit den „Pubertieren“ überhaupt beginnt…?</p>
<p>Auch wenn das in Einzelfällen sinnvoll oder erforderlich sein kann, ist generell tatsächlich eher davon abzuraten. Denn die Frühkastration birgt erhebliche Risiken…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Frühkastration und ihre Folgen</strong></h2>
<p>In der Regel sprechen wir in Deutschland von einer Frühkastration wenn es um die Kastration <strong>vor Beginn der Pubertät</strong> geht, bei der Hündin also vor der ersten Läufigkeit.</p>
<p>Was dabei leider häufig vergessen wird: <strong>Die Pubertät</strong> – so anstrengend sie auch vor allem für uns Hundebesitzer ist – <strong>hat ihren Sinn</strong> und die Hormone erfüllen einen wertvollen Zweck!</p>
<p>Denn in dieser Zeit wird das <strong>Gehirn</strong> des jungen Hundes quasi <strong>„neu sortiert“</strong>. Das betrifft vor allem auch die Bereiche der <strong>Stressverarbeitung, sozialer Kompetenz </strong>und<strong> sozialer Intelligenz</strong>. So lässt sich schön beobachten wie z.B. Hündinnen mit jeder Läufigkeit ein wenig reifer und erwachsener werden.</p>
<p>Und <strong>gerade unsichere Hunde</strong> scheinen von der Pubertät und den Sexualhormonen dabei enorm zu profitieren.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat die Pubertät <strong>Einfluss auf das körperliche Erwachsenwerden</strong>: Das Längenwachstum der Röhrenknochen wird beendet, die Wachstumsfuge endgültig geschlossen. Ebenso werden Sehnen und Bänder verstärkt und der Muskelaufbau verbessert. Das ist der Grund, warum frühkastrierte Hunde häufig „zu groß geraten“ (bei gleichzeitig schwachem Bindegewebe) und <strong>häufiger Gelenkserkrankungen</strong> haben.</p>
<p>Aus diesem Grund sollte gerade <strong>der richtige Zeitpunkt einer Kastration</strong> wohl überlegt sein und wünschenswert wäre in den meisten Fällen eine Kastration nach der Pubertät.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten beim Rüden</strong></h2>
<p>Gerade bei Rüden bringt die Pubertät jedoch häufig eine ganze Reihe an unerwünschtem Verhalten und hier stellt sich doch die Frage, ob eine Kastration nicht eine enorme <strong>Erleichterung für Mensch und Hund</strong> ist.</p>
<p>JEIN!</p>
<p>Es gibt Hunde, die scheinbar <strong>hypersexuell</strong> sind und sich wegen der Hormone offensichtlich so gar <strong>nicht mehr konzentrieren</strong> können. Doch häufig sind diese Probleme mit Hilfe <strong>konsequenter Erziehung</strong> wunderbar in den Griff zu bekommen – und nicht selten lassen sie sich eben <strong>nicht</strong> durch eine Kastration lösen. Deswegen sollte der erste Weg bei diesen Problemen eher zum kompetenten Hundetrainer statt zum Tierarzt sein.</p>
<p>Denn dieser sollte auch einschätzen können, ob es sich <strong>tatsächlich</strong> um <strong>sexuell motiviertes</strong> Verhalten handelt, ob es sich lohnt die Höhen und Tiefen der Pubertät weiter durch zu stehen und ob eine Kastration die Probleme durch das Verhalten nicht vielleicht sogar noch verstärken könnte.</p>
<p>So kann „Aufreiten“ ein Zeichen von Stress und ständiges Schnüffeln eher jagdlich motiviert sein. Ebenso wird <strong>Aggression</strong> häufig eben nicht vom Sexualhormon Testosteron gesteuert, hat also nichts mit Rangordnung oder Status zu tun, sondern wird durch <strong>Angst, Unsicherheit oder Stress</strong> verursacht. Gerade da steuern die Sexualhormone entgehen und haben einen hemmenden Einfluss.</p>
<p>Und doch gibt es sie: Die Rüden, denen man mit einer Kastration scheinbar einen Gefallen tut, weil sie wirklich enorm unter den Hormonen leiden, und bei denen es nach der Kastration auch wieder viel besser mit der Erziehung klappt. <strong>Dank Kastration</strong> kann hier nicht nur dem <strong>Hund geholfen</strong> werden sondern auch dem Menschen, der nun mit seinem Hund <strong>wieder ein harmonisches Team</strong> bildet.</p>
<p><strong>Es gilt eben nur sehr genau abzuwägen, ob dieser Eingriff wirklich gerechtfertigt und hilfreich ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Kastration und Verhalten bei der Hündin</strong></h2>
<p>Bei der Hündin stellt sich die Frage ebenfalls wenn sie unter den <strong>hormonellen Schwankungen</strong> enorm leidet.</p>
<p>Häufig wird als Kastrationsgrund die sogenannte <strong>Scheinträchtigkeit</strong>, die eigentlich vielmehr eine Scheinmutterschaft ist, genannt. In dieser Zeit zeigt die Hündin oft ein verändertes Verhalten, beginnt zu „nesteln“ und sucht sich Objekte zum Bemuttern. Dieser Prozess ist jedoch, selbst wenn die Hündin anfängt Milch zu geben, erstmal <strong>völlig natürlich</strong> und kein Grund zur Kastration.</p>
<p>Verursacht die Scheinträchtigkeit jedoch größere Probleme oder erscheinen die hormonellen Schwankungen unzumutbar für die Hündin, kann die Kastration natürlich Abhilfe schaffen.</p>
<p>Eine genaue Abwägung betrifft auch das <strong>aggressive Verhalten</strong> bei Hündinnen. Das Sexualhormon Östrogen kann nämlich sowohl Gegenspieler der Aggression sein und diese hemmen als auch in manchen Fällen aggressives Verhalten verursachen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Nachteile der Kastration</strong></h2>
<p>Eine Kastration ist tatsächlich ein schwerwiegender <strong>Eingriff in das komplexe Hormonsystem</strong> des Hundes und birgt damit auch, neben den bereits oben erwähnten, einige Risiken.</p>
<p>Bereits genannt hatte ich ja schon die Risiken einer <strong>Frühkastration</strong>, das zum Teil deutlich erhöhte Risiko einiger <strong>Tumorarten</strong> sowie eine mögliche <strong>Wesensveränderung</strong> &#8211; manchmal „zum Guten“, aber leider eben nicht immer zum Vorteil und wie vielleicht erhofft.</p>
<p>Ein weiterer Zusammenhang wird zwischen Kastration und <strong>Schilddrüsenunterfunktion</strong> vermutet, da sie wohl vorwiegend bei (vor allem früh-) kastrierten Hunden aufzutreten scheint. Ebenso vermutet man eine <strong>Beeinträchtigung des Immunsystems</strong> durch den veränderten Hormonhaushalt.</p>
<p>Zudem kann gerade bei Hündinnen (gelegentlich auch bei Rüden) als recht häufige Nebenwirkung eine <strong>Harninkontinenz</strong> auftreten. Dies steht voraussichtlich auch im Zusammenhang mit der <strong>Lockerung des Bindegewebes</strong>, ebenso das häufigere Auftreten von <strong>Blasenentzündungen</strong> bei der Hündin sowie insgesamt scheinbar ein erhöhtes Risiko für <strong>Magendrehungen</strong>.</p>
<p>Ebenso kann es, häufiger bei bestimmten langhaarigen Rassen, zur <strong>Fellveränderung</strong> kommen, unter anderem zu ganzjährig starkem Wachstum der Unterwolle.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>„Kastrierte Hunde werden dick?!“</strong></h2>
<p>Auch das gilt als Nebenwirkung der Kastration, da kastrierte Hunde einen <strong>veränderten Stoffwechsel</strong> und damit einen <strong>geringeren Energiebedarf</strong> haben, häufig bei gleichzeitig gesteigertem Appetit. Ob die Hunde dann tatsächlich dick werden oder nicht liegt jedoch in den Händen des Hundebesitzers, der die Futterrationen dementsprechend anpassen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Vorteile der Kastration</strong></h2>
<p>Die größten Vorteile der Kastration sind wohl die oben bereits genannten: <strong>Medizinische Notwendigkeiten oder Abwägungen</strong> sowie der Einfluss auf das <strong>Verhalten des Hundes</strong>, der positiv sein <strong>kann</strong>.</p>
<p>Zudem lässt sich wohl sagen, dass ein Hund ohne Sexualität im Alltag <strong>zum Teil unkomplizierter</strong> ist, gerade wenn es darum geht ihn mal unterzubringen. Ein <strong>Ausbleiben der Läufigkeit</strong> ist vor allem für die meisten Hundebesitzer eine Erleichterung im Alltag und ja, es kommt natürlich zu <strong>keiner ungeplanten Fortpflanzung</strong>.</p>
<p>Gerade wenn <strong>Hündin und Rüde im selben Haushalt</strong> leben erfordert dies bei intakter Sexualität natürlich deutlich mehr Management und Führung als bei kastrierten, was man ebenfalls als Vorteil der Kastration sehen könnte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Nun dürfte klar sein, warum ich weder Gegner noch Befürworter der Kastration bin, sondern es für unbedingt erforderlich halte, diese Entscheidung nach genauer Abwägung aller Faktoren im Einzelfall für den Hund und seine Situation zu treffen. Deswegen empfiehlt sich auch der Rat eines kompetenten Hundetrainers und des Tierarztes seines Vertrauens wenn man selbst diese Entscheidung treffen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Deine Meinung?</strong></h2>
<p>Nun bin ich gespannt, <strong>welche Meinung du zu diesem Thema hast!</strong> Welche Entscheidung hast du für deine Fellnase getroffen und würdest du wieder so entscheiden?</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass wir Hundebesitzer nur das Beste für unsere Fellnasen möchten und immer nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. <strong>Ich freue mich auf dein Feedback</strong> als Kommentar unter diesem Artikel und über einen wertschätzenden Austausch zu diesem Thema… 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Für alle, die es interessiert, verrate ich natürlich gerne, warum wir uns bei Mayla nun mit über 8 Jahren doch noch für die Kastration entschieden haben:</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Warum Mayla nicht früher kastriert wurde</strong></h2>
<p>Das lässt sich leicht beantworten: Für uns gab es nach Abwägung aller Faktoren bei Mayla einfach bisher <strong>keine ausreichende Notwendigkeit</strong> für eine Kastration, die Nachteile einer Kastration überwogen also ganz klar die vermutlichen Vorteile.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Warum Mayla nun doch kastriert wurde</strong></h2>
<p>Alles begann im letzten November als Mayla eine unklare Erhebung am rechten Vorderfuß operativ entfernt wurde. Der ein oder andere hat es auf <a href="https://www.facebook.com/meintraumhund/" target="_blank" rel="noopener">facebook</a> oder <a href="https://www.instagram.com/meintraumhund.de/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">instagram</a> schon mitbekommen: Der Befund war glücklicherweise unbedenklich, die eigentlich kleine Wunde machte dafür aber sehr große Sorgen. Scheinbar hat Mayla auf die Fäden allergisch reagiert und so entzündete sich die Wunde und wir wurden zum Stammgast bei unserer Tierärztin. Erst als die Fäden, trotz offener Wunde, gezogen wurden, heilte die Stelle wieder schnell und problemlos zu. Soweit so gut.</p>
<p>Im Januar ergab sich dann während der Läufigkeit der Verdacht einer Gebärmuttervereiterung, der sich letztlich zum Glück nicht bestätigte, aber gemeinsam mit der Fadenallergie dennoch Grund zur Sorge war.</p>
<p>Warum? Nun, Mayla hat aufgrund ihrer ungewöhnlich langen und unregelmäßigen Läufigkeiten tatsächlich ein erhöhtes Risiko mit zunehmenden Alter eine Gebärmuttervereiterung zu bekommen. Das alleine wäre wie erwähnt noch kein zwingender Grund für eine vorsorgliche Kastration, schließlich lässt sich diese bei rechtzeitigem Erkennen behandeln oder notfallmäßig operieren. Muss dann jedoch notfallmäßig bei einer Vereiterung kastriert werden, erfordert dies einen langen Bauchschnitt – und genau das machte der Tierärztin und uns Sorgen.</p>
<p>Einfach einen anderen Faden nehmen oder diesen vorher auf eine allergische Reaktion testen? Generell eine gute Idee, aber was Allergien angeht ist Mayla wirklich außer der Norm und somit ergab sich nach weiterem Abwägen die Entscheidung:</p>
<p>Eine vorsorgliche endoskopische Kastration, bei der innerlich die Wunden mit Strom verschlossen werden und äußerlich nur wenige Stiche erforderlich sind.<br />
Bei diesem Eingriff wurden dann auch gleich noch die Ohren, die Mayla immer wieder plagten, gespült und eine Warze auf dem Nasenrücken entfernt.</p>
<p>Ob diese Entscheidung nun für Mayla die richtige war oder nicht, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Jedoch wurden aufgrund der bekannten allergischen Reaktion extra entsprechende Fäden genommen und selbst darauf zeigte sie eine leichte Reaktion – wir hoffen also, dass wir ihr damit langfristig einen Gefallen getan haben…</p>
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		<title>Schleppleine &#038; Schleppleinentraining</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2018 05:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag mit dem Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Video erfährst du die 7 wichtigsten Fakten zur Schleppleine und dem richtigen und erfolgreichen Schleppleinentraining. &#160; Und hier noch ein ganz kurzes Video: 3 kurze und wichtige Tipps [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/hq3wJiPvjSI?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>In diesem Video erfährst du</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>die 7 wichtigsten Fakten</strong></h2>
<p>zur Schleppleine und dem richtigen und erfolgreichen Schleppleinentraining.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier noch ein ganz kurzes Video:</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>3 kurze und wichtige Tipps für die Praxis</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9LiXienF2to" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls du nun sagst „Das ist nichts für mich!“ oder „Dazu weiß ich schon alles.“ möchte ich dir zwei Dinge verraten:</p>
<p>1. In den letzten Wochen gab es einfach so viele Situationen, in denen ich feststellen musste, dass beim Schleppleinentraining <strong>immer wieder die gleichen Fehler</strong> gemacht werden – und es leider häufig wegen dieser Fehler eben nicht <strong>zum versprochenen Erfolg</strong> führt.</p>
<p>2. Ließen sich ein Großteil meiner Nachrichten und Anfragen mit einem guten Schleppleinentraining <strong>ganz einfach aus der Welt schaffen</strong>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deswegen bin ich mir sicher, dass dieses Video auch für dich und deinen Hund interessant ist oder du zumindest jemanden kennst, dem es eine Hilfe sein kann. 🙂 Natürlich darfst du den Link zum Video gerne teilen oder weiter leiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die roten und schwarzen Schleppleinen bestelle ich übrigens bei Peter Ziegler<b>. </b>Der Online-Shop existiert zwar nicht mehr, die eigens hergestellten Leinen kann man aber immer noch per eMail an &#104;e&#105;&#109;&#116;&#105;e&#114;tech&#110;i&#107;&#64;&#116;-onl&#105;&#110;&#101;&#46;&#100;&#101; bei Peter&#8217;s Sohn Kai bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wünsche dir <strong>viel Erfolg</strong> beim richtigen Schleppleinentraining und freue mich auf <strong>dein Feedback</strong> zu diesem Thema in den Kommentaren…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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